AG Begegnung jeck und fröhlich

Hohen Besuch bekam jetzt die AG Begegnung Attendorn, als sie in der bunt geschmückten Ihnetalhalle Weschede zu Gast war und ausgelassen feierte. Im Doppelpack marschierten der Attendorner und Ihnetaler Elverrat ein. Nicht nur von der Power der Kindergarde Ihnetal sondern auch von den Darbietungen der Roten Funken Attendorn waren die Zuschauer begeistert. Getreu dem Motto „Wer lacht, der lebt“ führte Peter Höffer alias Pitjes wohlgestimmt durchs Programm. Zum wiederholten Male stellte das Wirtepaar Springob die karnevalistisch geschmückte Halle zum Schunkeln und Tanzen bereit. Dies gefiel auch dem Attendorner Kinderprinzen Benedikt I, der mit den Freunden der AG Begegnung die Ernennung des Prinzenpaares 2004 anpfiff:

Annika Maiworm aus Attendorn-City und Michael Kirchhoff aus Dünschede begrüßten das Narrenvolk mit der Lektion, dass Lachen garantiert die beste Medizin sei. Im wirklichen Leben ist der 24-jährige Sauerländer Jung im Berufsbildungsbereich der Werthmann-Werkstatt beschäftigt. Als langjährig aktives Mitglied der AG bedankte er sich und fand, dass die Wahl geglückt sei. Seine 19-jährige karnevalserprobte Wahlprinzessin, Schülerin der Laurentius-Schule bestätigte dies unverkennbar.

Die Mini-Biggesterne und die Mädchen-Tanzgarde Ennest hielten die Stimmung hoch. Bei der Kostümprämierung schoss Tanja Hegemann den Vogel ab. Und was wäre ein solch doller Abend ohne die Schürzenjäger Hülschotten!? Ein besonderer Dank gilt der Rio Band aus Olpe für die musikalische Begleitung samt den Vereinen und Beteiligten, die gern und ehrenamtlich zum Gelingen des Abends beigetragen haben! Nur mit dieser Unterstützung ist eine solche Veranstaltung möglich. Wer sich für das Wirken der AG Begegnung interessiert, ist herzlich willkommen und kann sich melden unter 0170 3145852 (S. Seithe).

Riesenstimmung bei Maibaumaktion

Riesigen Spaß und gute Laune hatten die Freunde der AG Begegnung Attendorn am Wochenende auf dem Segelflugplatz. Der Vorsitzende des Luftsportclubs Attendorn/Finnentrop Charlie Lerch und seine Frau Anne hatten eingeladen. Und sie legten sich ins Zeug für eine herrliche Fetenstimmung mit Tanzmusik, Grillgut und leckeren Reibekuchen. Die Riesenschaukeln an der Anlage brachten nicht nur die Kinder in die Luft. Und beim Fußballspiel blieb in der Abendsonne nicht ein Hemd trocken. Aber auch zum Klönen an den Biertischgarnituren blieb genug Zeit und Gelegenheit. Der harmonische Abend endete mit einem dicken Dankeschön aller behinderten und nicht behinderten Besucher an die Segelflieger bei gemütlichem Lagerfeuer.

Ein Feuerwerk des Frohsinns im norddeutschen Papenburg. Die AG Begegnung Attendorn auf Urlaub im Emsland.

Attendorn: „Moin, moin“ hieß es freundlich zur Begrüßung, als spät nachmittags 60 Teilnehmer der AG Begegnung Attendorn auf dem Gelände der Historisch Ökologischen Bildungsstätte eintrafen. Das wunderschöne Haus, direkt am Wasser gelegen, bot alles was wir für einen gelungenen Urlaub brauchen. Behinderten – und rollstuhlgerechte Räumlichkeiten, viel Platz, flexibles Personal machten in den 14 Ferientagen ein harmonisches und reibungsloses Zusammenleben leicht möglich.

Die meist geistig behinderten Jugendlichen und jungen Erwachsenen Urlauber aus den Reihen der Arbeitsgemeinschaft (AG) Begegnung Attendorn erfuhren eine einfühlsame und engagierte Betreuung durch alle ehrenamtlichen Mitglieder. Vielseitige Freizeitangebote waren gut abgestimmt auf die Bedürfnisse oder Wünsche der bunt gemischten Gruppe.

Nach dem Motto „Geht nicht – gibt’s nicht“ war es selbstverständlich, dass z.B. am großen „Tag der Indianerstammestreffen“ auch die Gruppenmitglieder im Rollstuhl per Kanu das Land am Haus eroberten. Die vorher aufwendig angefertigten Requisiten und die mit Friedensfarben geschminkten Bleichgesichter erreichten sogar trocken das Ufer. Allerdings freuten sich einige beim Floßwettrudern an dem künstlich angelegten See auf eine erfrischend nasse Abkühlung. Zuerst erprobten die Beteiligten beim Floßbau in Mannschaften ihre Teamfähigkeit. Dann bei der spannenden Jungfernfahrt blieb nicht jedes Auge trocken. Der Spaß war jedoch auf allen Seiten groß.

So wechselte ein Highlight das andere ab. Am Moorgeistererlebnistag löffelten wir eine leckere Tümpelschlangensuppe aus. Und spät abends zeigte sich das Moorgespenst als friedlicher Emsländer. In der Musikshow brachten Lena und Kai die Herzen der Zuschauer zum schmelzen. Während der Planwagenfahrt heizten Jens und seine Fans mit sauerländer Gesängen das Kaltblütergespann ordentlich an.

Ruhige Momente erlebten wir bei Spaziergängen und Radtouren in der Umgebung, beim gemütlichen Märchenabend mit Gitarrenklängen oder beim Karten schreiben, wobei wir das Papier dafür vorher selbst geschöpft haben. Während einige die holländischen Nachbarn besuchten war es für kreativ Interessierte möglich, selber ausgefallene Kunstwerke zu malen. Wer fängt den dicksten Fisch mit selbstgebauten Angeln oder wer hat in der Kneipe den schönsten Wurf beim Kegeln?

All diese Erlebnisse brachten uns zueinander. Mit offenen Augen und Ohren lernten wir uns schnell kennen, wir haben gute und intensive Erfahrungen miteinander gemacht und lernten viel voneinander. Die Stimmung am Abschlussabend unterstrich Heiner mit einem Überraschungslichtspektakel. Vom See aus leuchtete es in bunten Farben und alle waren sich einig: ein Feuerwerk des Frohsinns ist entzündet und hält noch lange an!

Wer mehr wissen möchte über die Aktivitäten der AG Begegnung Attendorn: Infos unter 01703145852 (Sabina Seithe).